Geschenkt wurde uns nichts

Geschichte einer italienischen Partisanin

 

Annita Malavasi war 22 Jahre alt, als deutsche Truppen 1943 das bis dato verbündete Italien besetzten. Als Partisanin „Laila“ überbrachte sie Informationen, transportierte Waffen, bewegte sich mit und zwischen den kämpfenden Einheiten und nahm selbst an Gefechten teil. Über ein Jahr war sie in den Bergen des Apennin und kämpfte gegen die deutschen Besatzer, gleichzeitig musste sie sich gegenüber den Männern in den Bergdörfern behaupten. Gegen Kriegsende gehörte Laila zu den wenigen weiblichen Kommandierenden im italienischen Widerstand.

Der Film erzählt die Geschichte einer lebenslangen Emanzipation, die mit dem Befreiungskampf gegen den Faschismus begann. Laila und zwei ihrer Genossinnen, Gina „Sonia“ Moncigoli und Pierina „Iva“ Bonilauri, berichten von ihrer Zeit in der Resistenza und ihrer Bedeutung für sie und viele andere Frauen.

Annita "Laila" Malavasi vor Bergen (Still1)
Pierina “Iva” Bonilauri mit ihren Auszeichnungen (Still 2)
Annita “Laila” Malavasi und Gina “Sonia” Moncigoli mit Kuchen (Still 3)
Release: 
31. Dezember 2016
Laufzeit: 
58:00
Mit: 

Oberfeldwebel Annita “Laila” Malavasi,
* 21.05.1921; † 27.11.2011
144° Brg. Garibaldi, Dist. „Rosselli“
Kommandantin des Nachrichtendienstes der Brigade

Oberfeldwebel Pierina “Iva” Bonilauri
* 16.05.1918; † 14.09.2011
144° Brg. Garibaldi
Vizekommandantin des von Partisanen geführten Gefängnisses

Leutnant Gina “Sonia” Moncigoli, 
* 01.06.1923; † 06.11.2011
144° Brg. Garibaldi
Verantwortliche Versorgung Stadtguerillabrigade 37 in Reggio Emilia